Präsentation auf BMBF-Tagung zur Energiewende

Präsentation auf BMBF-Tagung zur Energiewende

Am 11. und 12. März 2014 fand die Auftaktveranstaltung der Fördermaßnahme „Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin statt. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka betonte bei der Vorstellung der neuen Forschungsinitiative zur Energiewende die Wichtigkeit einer breiten Akzeptanz für konkrete Lösungen vor Ort. Als eines der 33 Verbünde mit insgesamt 100 Partnern wurde auch das Projekt InnoSmart präsentiert.

Bürger in die Energiewende einbeziehen

Das BMBF bietet beim Netzausbau an, zwischen der Stromwirtschaft und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig moderierte und von der Wissenschaft begleitete Bürgergespräche zu organisieren. "Wir sind bereit, konkrete Projekte dazu beispielhaft zu fördern", sagte Wanka. Gut zwei Drittel der Forschungsprojekte, die vom BMBF mit insgesamt 30 Millionen Euro gefördert werden, beschäftigen sich mit Formen und Methoden, die Bürger/innen stärker in die Entscheidungen zur Energiewende einbeziehen. In ihrer Präsentation unterstrich IÖW-Umweltexpertin und InnoSmart-Projektleiterin Franziska Mohaupt die Chancen einer frühzeitigen Einbindung von Bürger/innen in die innovative Gestaltung von Smart Grid-Lösungen. Energieversorgungsunternehmen und Nutzer/innen zusammenzubringen und eine partizipative Entwicklung von Innovationen anzustoßen, sei nicht nur ein zentrales Projektziel, sondern darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.

Thematische Schwerpunkte der BMBF-Energiewendeforschung sind Akzeptanz und Partizipation, Governance von Transformationsprozessen und Entwicklungsoptionen für das Energiesystem. Bei der Auftaktveranstaltung der Forschungsinitiative äußerte sich Wanka erfreut über die vielen Projekte: „Für die große Aufgabe der Energiewende brauchen wir tragfähige und von allen akzeptierte Lösungen vor Ort. Die Wissenschaft kann als neutraler Makler helfen, den Dialog zwischen Bürgern, Wirtschaft, Planern und Entscheidungsträgern zu fördern.“

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