Innosmart: Ab in die Praxis

Ab in die Praxis – Wie können die Ergebnisse verbreitet werden?

Projektbegleitend werden die Ergebnisse zielgruppenspezifisch über eine Webseite, einen Newsletter, Vorträge auf Tagungen und die Veröffentlichung von Zwischen- und Endergebnissen in wissenschaftlichen und praxisnahen Zeitschriften verbreitet. Ein zentrales Element zur Verbreitung der Ergebnisse sind zwei Tagungen, die zum Projektende geplant sind: Eine internationale Konferenz thematisiert die Rolle von Nutzer/innen und die gesellschaftlichen Anforderungen im Bereich der Smart Grids und verfolgt das Ziel, über Deutschlands Grenzen hinaus das Thema der Smart-Grid-Entwicklung voranzubringen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Nutzer/innen bei technologischen Entwicklungsprozessen in der Regel nachträglich über Befragungen eingebunden werden, hat diese Konferenz das Potenzial, die Rolle der Nutzereinbindung zu unterstreichen und trägt damit dazu bei, dass die Akzeptanz für Smart Grid Lösungen steigt. Eine weitere auf den deutschsprachigen Raum ausgelegte Konferenz befasst sich mit Methoden partizipativer Innovationsgestaltung. Am untersuchten Beispiel der Smart-Grid-Entwicklung werden die Potenziale, Chancen und Risiken der Integration von Nutzer/innen in Innovationsprozesse sowie die lessons-learnt vorgestellt, die für ähnliche Prozesse auch in anderen Sektoren und Branchen von Interesse sein können. Weiterhin fungieren die Unternehmenspartner als Multiplikatoren und bringen die Ergebnisse in ihre bestehenden Netzwerke ein und werden in gemeinsame Veröffentlichungen eingebunden.

Transfer in die Politik

Die Projektergebnisse und die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen für Entscheidungsträger/innen werden darüber hinaus auf einem eintägigen Transferworkshop mit Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vorgestellt. Die Erkenntnisse dieses Transferworkshops werden in die Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger/innen aufgenommen. Die Auswertungsschwerpunkte beziehen sich z. B. auf politische Handlungsempfehlungen, die Identifikation von Forschungsbedarf oder Vorschläge zur zivilgesellschaftlichen Partizipation.

Innovationen partizipativ gestalten –  eine Toolbox zeigt, wie’s geht

Zum Transfer der methodischen Erkenntnisse wird eine Toolbox für die partizipative Innovationsgestaltung eingerichtet, dass sich an folgende Zielgruppen wendet: a) Unternehmen, die Nutzer/innen in Innovationsprozesse integrieren wollen, b) politische Akteure und Behörden auf kommunaler, Landes- und Bundesebene, die strategische Beteiligungsprozesse zu Technologieentwicklung durchführen wollen, und c) Personen, die als Moderator/innen und Prozessbegleiter/innen in Innovations- und Technikbewertungsprozessen arbeiten. Der Zugang zur Toolbox erfolgt über diese Webseite.